Palliativstationen sind Teil eines normalen Krankenhauses mit allen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sowie einer ärztlichen Präsenz rund um die Uhr. Es werden Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen aufgenommen, die unter Beschwerden (Symptomen) wie z.B. Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Luftnot leiden und einer intensiven medizinischen Versorgung bedürfen. Ziel ist es, die Patienten von den quälenden Symptomen zu befreien, um eine Weiterversorgung zu Hause oder in einem Hospiz zu ermöglichen. Kostenträger sind wie bei allen anderen Patienten im Krankenhaus die gesetzlichen bzw. privaten Krankenversicherungen.

Im Hospiz werden Patienten mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung und begrenzter Lebenserwartung (Wochen bis Monate) aufgenommen, die zu Hause auf Grund des hohen pflegerischen Aufwandes oder des Fehlens oder der Überforderung von Angehörigen nicht angemessen versorgt werden können. Die ärztliche Versorgung erfolgt durch einen Hausarzt, der bei Bedarf im Hospiz tätig wird.

Die Kosten werden zu 95% durch die Krankenversicherungen, bzw. durch die Pflegeversicherung übernommen. Die restlichen 5% müssen durch Spenden finanziert werden.

Die Palliativstation stabilisiert die Patienten, damit sie entlassen werden können. Ein Hospiz sieht eine Entlassung nicht mehr vor.